Pfarrer / Pfarreileiter

Eine Pfarrei; wo Gottes Weisheit und Weitherzigkeit für uns wegweisend sind. Wo der frische Wind des Geistes Gottes alle unsere Mitchristen mit dem Feuer der Begeisterung erfüllt und zur Mitarbeit und zum Mittun in allen Dienstbereichen ermutigt, somit eine lebendige Gemeinschaft wird.

Es ist mir ein Anliegen mit allen Menschen auf dem Weg zu sein; mit ihnen Freud und Leid teilen, Eucharistie und Gottesdienst zu feiern, Sakramente zu spenden, dass sie durch Gottes unendliche Liebe sich gestärkt fühlen können.

Pfarrer Dr. Charles Onuegbu – Pfarreileiter, Pfarrei St. Georg

Kontakt:

Pfarrer Charles Onuegbu
062 396 11 58
pfarrer@pfarrei-oensingen.ch

Sekretariat

Monika Bloch-Bieli

Adresse:
Röm.-kath. Gemeinde Oensingen
Ausserbergstrasse 12
4702 Oensingen
062 396 11 58
sekretariat@pfarrei-oensingen.ch

 

Öffnungszeiten:
Montag: 13.30 – 16.00 Uhr
Dienstag: 13.30 – 16.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 10.00 – 11.30 Uhr
Freitag: 09.00 – 11.00 Uhr

Sakristane

Mayela Hubler

Hauptsakristanin

Peter Magrini

Hilfsakristan

Bruno Kölliker

Hilfsakristan

Katechetinnen

Irene Bobst-Kaufmann

Katechetin

Monika Bloch-Bieli

Katechetin

Geschichtliches

In der Urkunde aus dem Jahre 968, in der König Konrad von Burgund die Besitzungen des Klosters Münster-Granfelden bestätigt, wird erstmals auch eine Kirche in «Oingesingin» erwähnt (Oingesingin cum ecclesia). Das erste Gotteshaus in unserem Dorf dürfte aber noch um einiges älter sein, stehen doch seine Mauern auf römischen Fundamenten.

Über die Form und Grösse der frühesten Bauten wissen wir nichts, nur eine genaue archäologische Untersuchung könnte einige Klarheit bringen. 1644 und 1648 erhielten der Chor und der Turm das heutige Aussehen; die Restaurierungen von 1773, 1952 und 1972 dienten lediglich der Erhaltung der bestehenden Bausubstanz und brachten keine nennenswerten Veränderungen.

In der Volksbefragung vom 3. Dezember 1529 überliessen die Oensinger die Entscheidung zur Glaubenszugehörigkeit der Regierung, aber bereits
einen Monat später entschieden sie sich klar für den protestantischen Glauben. Während etwa drei Jahren gehörten sie zu den «Neugläubigen».

Die Altäre entstanden in der wirtschaftlichen Blütezeit um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Der Rosenkranzaltar von 1646 ist von grossem kunstgeschichtlichem Wert. Die 1564 von Hans Schilt geschaffenen Fresken an den Kirchenwänden sind leider fast gänzlich zerstört. Ihre spärlichen Reste ruhen unter einer schützenden Schicht.

Zu der dem heiligen Georg geweihten Pfarrkirche gehörten auch die Kapelle St. Jost (1648) in der Klus und die Burgkapelle auf der Bechburg.

Die beim Stampfeli gelegene Kapelle ist urkundlich leider nicht fassbar, von ihr ist nur noch die Flurbezeichnung übrig geblieben. Verschwunden
ist leider auch das zum Friedhof gehörende Beinhaus.

Der «Kilchherr Heinrich» eröffnete 1308 den Reigen der bekannten Oensinger Pfarrheeren. Bis heute sind deren 39 nachzuweisen. Bei den älteren Mitbürgern ist der Ehrenbürger, Chronist und Bankverwalter, Pfarrer Emil Probst (von 1918 bis 1957) sicher noch in bester Erinnerung.

Das Pfarrhaus von 1764 steht auf einem Vorgängerbau und stellt den Typ des vornehmen Bauernhauses mit grossem rundbogigem Tor und Scheune (heute Pfarreiheim) dar. Der Pfarrer, als Empfänger verschiedener Zehnten, versorgte früher die Feldfrüchte im eigenen Haus und die stets willkommenen Fische im Pfarrhausbrunnen.

Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern, hat 1996 in Zusammenarbeit mit der röm.-kath. Kirchgemeinde und der Kunstkommission eine Broschüre über die Pfarrkirche St. Georg in Oensingen herausgegeben. Diese kann im Pfarramt zum Preis von Fr. 8.– bezogen werden.

Pfarrherren in Oensingen

Pfarrer Charles Onuegbu (seit 1996)

Nach dem Wegzug des Ehepaares Minich-Graf wurde Charles Onuegbu per 1. Dezember 1996 als Aushilfs-Seelsorger eingesetzt.
Charles Onuegbu wurde in Nigeria geboren und hat dort die Priesterweihe empfangen. Er studierte anschliessend in der Schweiz (Fribourg) und leistete dabei in verschiedenen Pfarreien in der Umgebung von Solothurn priesterliche Aushilfsdienste.
Per 1. August 1998 – nach der Ernennung des Regionaldekans im Juni 1998 – wurde er dann als Pfarradministrator für die Pfarrei St. Georg Oensingen im Seelsorgeverband Oensingen-Kestenholz-Wolfwil angestellt.

Diakon / Pfarreileiter Helmut Minich-Graf 1989-1996
Pastoralassistentin Irene Graf Minich 1989-1995

Das Ehepaar Helmut Minich-Graf und Irene Graf Minich wurde nach der Demission von Pfarrer Walter Büttler auf August 1989 für unsere Pfarrei angestellt
Helmut Minich empfing im August 1983 in Thalwil ZH die Weihe zum Ständigen Diakon. Von 1982 bis 1986 war er Pastoralassistent/Diakon in Thalwil und von 1986 – 1989 Diakon in der Pfarrei Herz Jesu Zürich-Wiedikon.
Auf dem Zeitpunkt der Anstellung des Ehepaares Minich-Graf hin wurde der Seelsorgeverband Oensingen-Kestenholz gegründet. Pfarrer Josef Widmer (Kestenholz) übernahm für beide Pfarreien die priesterlichen Dienste. – Die feierliche Amtseinsetzung fand in Oensingen am 13. Mai 1990 und in Kestenholz am 12. Mai 1990 statt.
Während ihrer Amtszeit wurde vom Ehepaar Minich-Graf eine Begrüssungs-Broschüre für Neuzugezogene erstellt. Die Pfarreiaufgaben wie Pastoral, Religionsunterricht, Kinder- und Jugendarbeit usw. wurden von beiden im Rahmen ihrer Anstellung übernommen.
Irene Graf Minich reichte ihre Demission auf Ende August 1995 ein.
Helmut Minich-Graf trat ein Jahr später aus den Diensten des Seelsorgeverbandes und der Pfarrei Oensingen aus.

Pfarrer Walter Büttler (1979 – 1989)

Pfarrer Büttler wurde im Jahre 1924 in Mümliswil geboren, wo er auch seine Schul- und Jugendzeit verbrachte. Am Kapuziner Gymnasium Stans absolvierte er das Mittelschulstudium; in Luzern, Rom und Solothurn erwarb er sich anschliessend das theologische Wissen. Im Jahr 1951 liess er sich vom damaligen Bischof Franziskus von Streng zum Priester weihen.

Die ersten seelsorgerlichen Erfahrungen sammelte er in den anspruchsvollen Vikariaten in Neuallschwil, Neuhausen, Emmen und Basel. 1965 vertraute ihm der Bischof die Pfarrei Breitenbach an, wo er alsbald zum Dekan gewählt wurde. Nach seiner Demission in der Pfarrei Breitenbach – Fehren im Jahr 1978 und einem längeren Studienaufenthalt in England und Amerika wurde er zur Mithilfe beim Aufbau eines neuen Pfarreizentrums in Kriens berufen.

Als Schwerpunkte seines priesterlichen Schaffens in der Pfarrei Oensingen nannte Pfarrer Büttler die Gestaltung der Gottesdienste, den Religionsunterricht und das unablässige Bemühen um Gemeinschaft in Kirche und Staat.

Die Installation von Pfarrer Büttler in Oensingen erfolgte am 21. Oktober 1979. Seine Demission reichte er zehn Jahre später auf den 30. Juni 1989 ein. Eine seiner letzten Amtshandlungen in Oensingen war die Organisation und die Durchführung der Volksmission in unserer Pfarrei.

Pfarrer Hermann Müller (1969 – 1978)

Die Installation von Pfarrer Hermann Müller fand am 29. September 1969 statt. Während seiner Amtszeit fanden in Oensingen zwei Primizen statt (Pfarrer Ernstpeter Heiniger am 11. April 1971 und Pfarrer Stefan Jäggi am 20. Juni 1976). Die Gottesdienste am Samstagabend wurden vom Kindergarten Schachen in die reformierte Kirche verlegt. Er war Gründungsmitglied des am 16. Dezember 1971 neu gegründeten Kranken- und Hauspflegevereins Oensingen.

Pfarrresignat Lämmli (1967 – 1973)

Von Lommiswil her kommend, war Oensingen seine letzte Wirkungsstätte. Wenn er sich auch offiziell Pfarrresignat nannte, war er kein Priester auf einem Ruheposten. Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit half er in der Pfarrei mit, wo er gebraucht wurde. Auch in der Nachbarschaft und in der früheren Pfarrei Lommiswil leistete er bereitwillig Aushilfsdienste. Gross war seine Freude, gleichsam die Krönung seines Lebenswerkes, als er am 12. Mai 1968 die Kirchweihe und Glockenweihe der Heilig-Geist-Kirche Lommiswil erleben durfte. Hier bei „seiner“ Kirche hat er auch die letzte Ruhestätte gefunden. Ein Priestergrab, das ein reich erfülltes Leben umschliesst. Er starb am 8.12.1973.

Pfarrer Urs Huber (1958 – 1969)

Die Installation von Pfarrer Huber fand am 29.Juni 1958 statt. Leider blieb er der Pfarrei Oensingen nur 11 Jahre erhalten. Seine Pastorationszeit ist gekennzeichnet durch die Liturgiereform, die am zweiten vatikanischen Konzil in die Wege geleitet wurde. Die folgenden markanten Werke gaben Zeugnis von seiner zukunftsweisenden, fruchtbaren und segensreichen Tätigkeit:
– Gründung des Kindergartens im Jahre 1962
– Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 8. April 1963 zur Sicherung des Bauplatzes einer zentral gelegenen Kirche an der Schloss-Strasse
-Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 13. Juli 1964, in der bestehenden Pfarrhausscheune einen Pfarreisaal einzubauen (Initiant hierfür war Vikar Bachmann).

Im Frühling 1969 wurde Pfarrer Huber an die grosse Diasporapfarrei Liestal gewählt.

Pfarrer Emil Probst (1918 – 1957)

1918 erfolgte die Wahl von Pfarrer Emil Probst, der erst 26-jährig eine überaus vielseitige Tätigkeit entfaltete und sowohl als Seelsorger, wie als Schulmann und Geschichtsschreiber im ganzen Kanton als führende Persönlichkeit galt. Herrn Pfarrer Probst verdanken wir eine „Ortskunde von Oensingen aus der Zeit vor Christus bis zum Jahre 1932“. Dieses Lebenswerk gilt bis heute als die beste Fundgrube für die Entwicklung der Pfarrer und des Dorfes Oensingen. In seine Amtszeit fallen
– die Gründung des Arbeiterinnen- und Jünglingsvereins und die Einführung einer Pfarreibibliothek (1919)
– die Anschaffung einer neuen Orgel bei der Firma Goll, Luzern zum Preis von Fr. 20’000.—(1920)
– die Einführung des Pfarrblatts in Oensingen als kirchliches Publikationsorgan (1921)
– die Pfarrhausrenovation sowie die Anschaffung einer neuen Turmuhr und Kirchenheizung (1926). Finanziert wurde dies durch die Sammeltätigkeit des Pfarrers (Fr. 17’800.–), einen Beitrag der Einwohnergemeinde (Fr. 3’000.–), einen Beitrag der Kirchgemeinde (Fr. 7’000.–).
– die Einführung des Frühgottesdienstes (1930).

Sein letztes grosses Ziel war die gründliche Innenrenovation der Kirche. Durch eifrige Sammeltätigkeit des Pfarrers und die Gründung des Kirchenbaufonds (1940) standen der Kirchgemeinde Fr. 115’000.—zur Verfügung.

1957 trat er aus Alters- und Gesundheitsgründen vom Pfarramt zurück. Die Bürgergemeinde verlieh ihm für die grossen Verdienste um seine Wahlheimat das Ehrenbürgerrecht. Nur kurze Zeit blieb ihm noch, da er am 14. Februar 1958 plötzlich starb. In einem Ehrengrab beim Missionskreuz nördlich der Pfarrkirche fand er seine letzte Ruhestätte.

Pfarrer Eduard Rippstein (1900 – 1918)

Die Installation von Pfarrer Rippstein war am 22. Juli 1900. Pfarrer Rippstein war in Oensingen ein guter treuer und eifriger Seelsorger in des Wortes bester Bedeutung. Als er 1918 aus gesundheitlichen Gründen von Oensingen wegzog, zeigte der Kirchenrat seine Dankbarkeit, indem er ihm ein prächtiges religiöses Bild von Feuerstein mit Widmung überbrachte.

Pfarrverweser P. Rochus (1899 – 1900)

Über ihn ist nicht viel bekannt. Er sei ein Eifriger gewesen und habe bei diesem und jenem gutherzigen Wohltäter auf privatem Wege angeklopft und somit diese und jene Anschaffung in die Kirche machen können. So ein Pfarrverweser komme halt da und dort hin, in viele Pfarreien und werde mit der Zeit auch ein wenig anspruchsvoll. Auch habe er den neuen Prozessionsweg durchs Dorf an der Fronleichnamsprozession eingeführt, indem er ganz richtig betonte, der Heiland sei am Palmsonntag durch die Strassen der Stadt Jerusalem gezogen. Es gehöre sich, dass der Heiland auf seinem Triumphzug am „Liebherrgottstag“ auch durch die Strassen des Dorfes getragen werde.

Pfarrer Jakob Müller (1855 – 1899)

Pfarrer Jakob Müller ist am 2. Februar 1815 geboren. Er besuchte das Jesuitenkollegium und zog nach der Maturität nach Freiburg im Breisgau. Dort blieb er 2 Jahre. Am 25. April 1841 erhielt er die Primiz in St. Niklaus.

Die Gemeinde, damals mehrheitlich zur roten Partei gehörend, schlug Pfarrer Friedrich Fiala in Herbetswil der Wahlbehörde als Pfarrer von Oensingen vor (110 gegen 15 Stimmen). Diese hingegen wählte mit 7 gegen 6 Stimmen Pfarrer Müller als Pfarrer in Oensingen. Am Tag vor Fronleichnam 1855 zog Pfarrer Müller in Oensingen sang- und klanglos ein.

Frühzeitig plagte ihn ein arges Magenübel. Desswegen musste er strenge Diät halten. Am 23. April 1891 feierte er sein 50 jähriges Priesterjubiläum. Die Gemeinde schenkte ihm bei diesem Anlass das Ehrenbürgerrecht, was ihn mehr freute als das grösste Geldgeschenk. Heute Ehrenbürger von Oensingen und vor 50 Jahren bei der Wahl zu leicht befunden. Wie sich die Zeiten ändern! Er arbeitete bis 7. Juni 1899. Am 8. Juni konstatierte der Arzt eine Lungenentzündung. Pfarrer Müller starb am 12. Juni 1899 (Nach der Monographie von Lehrer E. Kölliker sel.).

Pfarrer Viktor Schreiber (1840 – 1855)

Endlich erhielt Oensingen den langersehnten, jungen Pfarrer. Am 29. November war die Installation. Dekan Rötheli aus Mümliswil und Oberamtmann Pfluger sprachen. Pfluger ermahnte die Vorgesetzten und Eltern, Hand in Hand mit ihrem jungen rüstigen Herrn Pfarrer zu arbeiten und ihn namentlich im Schulwesen zu unterstützen. Er tadelte bei dieser Gelegenheit auch das unmässige Branntweintrinken.

Auf Begehren und dringenden Ansuchen des Herrn Pfarrer wurde von dem Gemeinderat der Antrag gestellt: „Da an Sonn- und Feiertagen in der Kirche während dem Gottesdienst das Glockenhaus, der Gang und die Vorkirchenstiege immer besetzt sind, während noch Kirchenstühle leer sind, weil solcher Missbrauch auf Unordnung deutet, beschliesst die Gemeinde: „Es sollen von nun an alle Töchter unter 30 Jahren in die Stühle vor der Vorkirchensäule gehen und wenn dieselben auf der Weiberseite gefüllt sind, in diejenigen auf der andern Seite sich begeben. Im Gang, Glockenhaus oder auf der Vorkirchenstiege zu stehen oder hinter der Kirche, ist bei einer Strafe von 1 Fr. verboten“ (Gemeinderatsprotokoll 1841).

1855 demissionierte er aus gesundheitlichen Gründen. Er starb am 5. Mai 1855.

Pfarrer Christoph Bieler (1811 – 1840)

Pfarrer Christoph Bieler ist 1757 geboren und war demnach bei seinem Amtsantritt bereits 54 Jahre alt. Er war zuerst Vikar in Grenchen, später Kaplan in Solothurn und ab 1791 Pfarrer in Oberdorf. Sein Vater war „Brotbeck“ und Webernzunftwirt.

Aus der Ortskunde von Pfarrer Emil Probst ist zu entnehmen, dass „man 1838 den Herrn Pfarrer Bieler mit aller Gewalt der Demission zudrängte. Da an Sonn- und Feiertagen in der Kirche in Gottesdienst und Christenlehre wegen einem allzuschwachen Pfarrer und Vikar aller Art Skandal erfolgt und diesem Unswesen auf keine andere Art gesteuert werden kann, als wenn ein kräftiger junger Herr die Stelle eines Pfarrers vertritt, solle daher ein Ausschuss zum Herrn Standespräsidenten Munzinger und Herrn Bischof abgeordnet werden, mit dem Auftrag, zu erlangen, dass bald möglichst dem Wunsche Folge gegen werde“ (Gemeinderatsprotokoll von 1838).

„Das Verhältnis zwischen dem Pfarrer und der Gemeinde wird immer gespannter. Heute noch soll vom Gemeinderat aus an P. Quardian in Olten die Anfrage ergehen, ob von Herrn Pfarrer in Oensingen auf hl. Weihnacht 2 Patres verlangt worden seien. Wenn nicht, sollen diese auf Verlangen des Gemeinderates eingeschickt werden“ (Gemeinderatsprotokoll vom 23. Dezember 1838).

1840 demissionierte er endlich und wurde Domherr in Solothurn. Er starb am 13. März 1847 als 90-jähriger Greis.

Franz Jakob Wirz (1805 – 1811)

Franz Jakob Wirz ist 1757 geboren und wurde 1781 zum Priester geweiht. Zuerst war er Vikar in Kriegstetten und Oberbuchsiten. Von 1786 – 1794 war er Pfarrer in Welschenrohr, 1794 – 1805 in Mümliswil. 1811 wurde er Chorherr in Schönenwerd, wo er am 7. März 1829 starb.

Josef (Jurat) Ziegler (- 1804)

Nach der „Ortskunde von Oensingen“ von Pfarrer Emil Probst war Josef Ziegler ein Stadtsolothurner und Aristokratenkind, der wohl auch, gleichwie der letzte Bechburgvogt, zeitweilig emigrierte Priester aus Frankreich beherbergt haben wird.

Vikare in Oensingen

1938 – 1940 Bernhard Schibler

1940 – 1943 Fritz Graf

1941              Anton Heutschi (Aushilfe)

1942 – 1945 Kurt Borer

1945 – 1952 Ludwig Stadelmann

1952 – 1955 Josef von Rohr

1955 – 1958 Gottfried Walker

1958 – 1960 Bruno Ochsenbein

1960 – 1964 Franz Bachmann

1965              Alfred Schmidt