An einem Samstagmorgen haben sich die Mitglieder des Pfarreirats und des Kirchgemeinderats zu einem gemeinsamen Workshop getroffen. Der Start war gemütlich – bei Kaffee und Gipfeli kam man erst einmal ins Gespräch.

Dann gab Kirchgemeindeschreiberin Madeleine Gabi einen spannenden Einblick in die Aufgaben des Kirchgemeinderats. Diese sind in der Gemeindeordnung und im Gemeindegesetz festgelegt. Die Aufgaben des Pfarreirats wiederum stehen in den Statuten von 1978.
Zur Erinnerung: In der katholischen Kirche in der Schweiz – und so auch im Kanton Solothurn – gibt es ein „duales System“. Die Pfarrei ist zuständig für Seelsorge und Gottesdienste, die Kirchgemeinde kümmert sich um Finanzen, Verwaltung und Infrastruktur. Zwei verschiedene Seiten also, die rechtlich getrennt sind, aber eng und partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Im nächsten Teil des Vormittags ging es praktisch weiter: Unter der Leitung von Pfarreisekretärin Monika Peier wurden alle Anlässe gesammelt, bei denen Pfarreirat oder Kirchgemeinderat beteiligt sind. Nach einer kleinen Pause schauten die Teilnehmenden dann genauer hin: Welche Schritte braucht es eigentlich, um solche Anlässe auf die Beine zu stellen – von der Wahl der Verantwortlichen bis hin zum Bericht im Kirchenblatt?

Die Ergebnisse sollen in einem zweiten Workshop weiter vertieft werden. Ziel ist, für jeden Anlass einen klaren Ablaufplan zu entwickeln. Außerdem wird dort auch die Wiedereinsetzung einer Krankenbesuchergruppe Thema sein. Diesen nächsten Workshop bereiten die beiden Präsidien, Martin Rötheli (Kirchgemeinderat) und Eliana Ripamonti (Pfarreirat), gemeinsam vor.

 

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